Konzert: Zohar Lioz-Aviv - 15.08.26
Matinée (Geige): Gitarrenzeiten - 16.08.26
Konzert: Cello Mara – THE CELLO VOICE EXPERIENCE - 21.08.26
Konzert: Wolfgang Kalb - 22.08.26
Konzert: Stefan Hasselmann - 28.08.26
Matinée (Klavier): Leonardo Assisi - 30.08.26
Medien und Demokratie im Umbruch: Zwischen Kritik und Paranoia
29.04.26, 18.00 Uhr
Bauhaus-Universität Weimar und Weimarer Republik e.V. laden 2026 zu einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Medien und Demokratie im Umbruch“. Denn wir sind gemeinsam der Überzeugung, dass die sich verändernde Medienlandschaft starke Auswirkungen auf unsere Demokratie hat. Deshalb möchten wir uns in sechs Diskussionsveranstaltungen grundlegenden Fragen von Medien-Demokratie widmen.
Zum Auftakt der Reihe beschäftigen wir uns mit Kritik und Paranoia.
Kritik ist Kernbestandteil und Kritikfähigkeit Kernkompetenz demokratischen Verhaltens und Prozessierens. Aber die Idee der Kritik ist an Rationalität und freie individuelle Subjektivität, an Anerkennung und Unabhängigkeit gebunden; weitgehend Konzepte nicht nur des Bürgerlichen, sondern auch der Leser und der Zuschauer. In Zeiten mediengetriebener Affektivität, der Desubjektivierung, der nicht konsenspflichtigen Realität und des konsumgesteuerten Individualkonformismus funktionieren sie nicht mehr. Statt kritischer Auseinandersetzung scheinen sich paranoide Unterstellungen zu verbreiten, die sich jeglicher Kritik entziehen. Was kann in einer zeitgemäßen Mediendemokratie an die Stelle der klassischen Kritik treten, deren Voraussetzungen nicht mehr erfüllbar sind, und wie kann die Paranoia demokratisiert werden?
Diskussion mit Dr. Melanie Amann, Chefredakteurin Digital der Funke Mediengruppe, und Prof. Dr. Lorenz Engell von der Bauhaus-Universität Weimar
Mittwoch, 29. April 2026
18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei. Einlass ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Zugang über Zeughofgasse. Um Anmeldung unter irenafgnyghatra@uqje.qr wird gebeten.
In Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar.